Tauchcomputer Kaufratgeber und Empfehlung 2017

Tauchcomputer Vergleich
Zur Überwachung Deines Tauchgangs empfiehlt sich der Einsatz von einem Tauchcomputer. Auf dieser Seite findest Du aktuelle Top-Modelle im Bereich der Tauchcomputer sowie hilfreiche Kaufratgeber, die Dich bei der Auswahl eines zu Deinen Bedürfnissen passenden Modells unterstützen sollen.

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Übersicht der beliebtesten Tauchcomputer Marken

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Die erste Frage, die sich hier viele Laien stellen werden ist die, „Was ist ein Tauchcomputer?“ Nein, Du musst Dir natürlich keinen Laptop auf den Rückenschnallen, wenn Du Deine Tauchgänge startest.

Ein Tauchcomputer wird in der Regel wie eine Uhr am Handgelenk getragen. Je nach Ausstattung überwacht das Gerät Dinge wie Tauchtiefe, Tauchdauer und einiges mehr. Abhängig von der Art des Tauchens, die Du anstrebst, ist es sinnvoll und manchmal auch lebenswichtig einen Tauchcomputer am Handgelenk zu haben.

Daher solltest Du Dir diesen Ratgeber unbedingt durchlesen. Denn ein Tauchcomputer ist nicht einfach nur eine technische Spielerei, in tieferen Gewässern, weitab vom Ufer ist dieses nette kleine Gerät an Deinem Arm Dein bester Freund.

Der Tauchcomputer Kaufratgeber 2017

Wie bei so vielen anderen Dingen versuchte das Militär sich auch beim Tauchen möglichst schnell sich einen Vorteil gegenüber dem Feind zu sichern. Ob nun für Spionage- oder Sabotageakte, im Tauchen sahen die militärischen Planer eine gute Möglichkeit den Gegner zu überrumpeln und ihn ungesehen an empfindlichen Stellen zu treffen. Daher wurde der Fortschritt mit massiven Druck vorangetrieben, immer längere Tauchgänge waren das Ziel und immer tiefer mussten die armen Seelen runter.

Schon recht bald kam es zu extremen Verlusten bei den Tauchern und es dauerte eine Weile bis die Ursache dafür festgestellt war, die Dekompressionskrankheit war entdeckt. Dies führte zu der Publizierung der ersten Dekompressionstabellen in den 1930er Jahren.

Die Dekompressions- oder Austauchtabelle legte fest, in welcher Tiefe der Taucher wie lange verweilen musste, um der Dekompressionskrankheit zu entgehen. Angesichts der relativ schwierigen Sauerstoffversorgung der damaligen Zeit ein höchst riskantes und kompliziertes Unterfangen.

Die US-Navy erkannte schnell, wie wichtig Taucher in der Kriegsführung sein können und forderten daher ein Gerät, welches die Taucher vor der Überschreitung etwaiger Grenzwerte warnt. Es dauerte allerdings bis 1951, bevor das Scripps Institution of Oceanography in San Diego mit der Planung und Entwicklung eines solchen Geräts beauftragt wurde. Die Anforderungen an dieses Gerät wurden dann 1953 klar definiert:

•  Das Gerät musste zu genaueren Berechnungen fähig sein als eine Dekompressionstabelle
•  Das Gerät muss alle erforderlichen Dekompressions-Stufen noch während eines Tauchgangs berechnen, der Taucher musste es also mit sich führen können
•  Die Berechnung musste in der Lage sein, Wiederholungstauchgänge mit einzubeziehen
•  Es müssen Multileveltauchgänge möglich sein

Ein 1955 vorgestelltes Gerät mit dem Namen Marl I wurde von der Navy abgelehnt, da es noch viel zu ungenau war. Erst ein 1959 von Carlo Alinari vorgestellter Dekompressiometer mit dem Namen SOS erfüllte die Erwartungen der Navy und wurde von dieser in den höchsten Tönen gelobt (obwohl es damals erhebliche Zweifel an der Genauigkeit bei Wiederholungstauchgängen gab). Die Geburtsstunde des Urvaters aller Tauchcomputer war gekommen.

Der erste echte Tauchcomputer wurde Mitte der 70er Jahre entwickelt und verdankt seine Existenz der immer weiter fortschreitenden Miniaturisierung der erforderlichen elektronischen Bauteile. Lediglich die notwendige Stromversorgung stellte ein Problem dar, die Batterien waren sehr groß und extrem Teuer. Der erste echte Tauchcomputer hatte daher die Größe einer Registrierkasse, war jedoch in der Lage vier Gewebearten zu simulieren und den Nullpunkt genau zu berechnen. Damals eine Sensation, die sich heute keiner mehr vorstellen kann.

So schritt die Entwicklung der Tauchcomputer immer weiter voran, immer mehr Leistung bei immer geringeren Platzbedarf war das Ziel, was schlussendlich zu den absolut hochwertigen und leistungsfähigen Tauchcomputern führte, welche Dir heute zu Verfügung stehen. Diese werden in einem druckfesten und wasserdichten Gehäuse untergebracht und sind in der Regel am Handgelenk oder an einer Tauchweste zu tragen. Die Tiefenfeststellung erfolgt über einen empfindlichen Silizium-Sensor, welcher die aktuelle Tauchtiefe auf den Meter genau misst.

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Die Eigenschaften eines Tauchcomputers

Welche Funktion bei einem Tauchcomputer nun die wichtigste ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Hierbei liefern sich hauptsächlich der Tiefenmesser und der Tauchzeitmesser ein Kopf- an Kopfrennen. Nach unserer Meinung sind beide Funktionen gleichermaßen von größter Wichtigkeit. Allerdings haben diese innovativen Geräte auch noch eine ganze Reihe an zusätzlichen Funktionen, die Dich bei Deinen Tauchgängen unterstützen. Die gängigsten werden wir Dir hier etwas näher erläutern.

Der Tiefenmesser

Gerade Anfänger haben bei ihren ersten Tauchgängen Schwierigkeiten, die Tauchtiefe zu halten. Das Gefühl, in welcher Tiefe man sich grade befindet fehlt noch. Vor allem wenn die Sicht nicht optimal ist, wie bei trüben Wetter oder wenn Algen und aufgewirbelter Schlick die Sicht trügen, kannst Du als Anfänger leicht die Orientierung verlieren. Der Tiefenmesser zeigt Dir in solchen Momenten genau Deine aktuelle Tiefe an, weiter kannst Du anhand des Tiefenmessers feststellen, ob Du Dich nach oben oder in die entgegengesetzte Richtung bewegst. Zusätzlich sollte der Tiefenmesser den Nutzer warnen, wenn er sich in die Nähe der Dekompressionsgrenze begibt.

Der Tauchzeitzähler

Dieser beginnt die Zeit im Wasser zu zählen, sobald der Tauchcomputer mit selbigen in Kontakt kommt. Vor allen Neulinge vergessen bei Ihrem Tauchgang gerne die Zeit und mit Ihr den begrenzten Luftvorrat, den Sie mit sich führen. Der Tauchzeitzähler zeigt die im Wasser verbrachte Zeit genau an und warnt, wenn die für den Luftvorrat berechnete Zeitgrenze erreicht wird. Zusätzlich können auch bestimmte Zeiteinheiten eingegeben werden, nach deren Ablauf eine „Zwischenwarnung“ abgegeben wird. So kannst Du Dir bei Deinen Tauchgängen die Zeit optimal einteilen.

Dekompressionsstopps

Im Normalfall sollte ein Anfänger einen möglichst großen Abstand zur Nullgrenze halten und von Dekompressionsstopps absehen. Sollte dennoch ein oder mehrere Dekompressionsstopps erforderlich sein, werden diese von Deinem Tauchcomputer angezeigt. Dabei wird Dir von Deinem Tauchcomputer genauestens mitgeteilt, in welcher Tiefe Du wie lange verweilen musst, bis der Dekompressionsstopp abgeschlossen ist.

Die Restnullzeit

Der Tauchcomputer errechnet anhand Deiner Tauchzeit und der Tauchtiefe die dir verbleibende Zeit, bevor ein Dekompressionsstopp notwendig wird. Diese Funktion ist ausgesprochen wichtig um die Zeit richtig einzuteilen um einen Dekostopp zu vermeiden. Es wird zusätzlich die Dauer des Dekompressionsstopps als auf die Zeit für den verbliebenen Aufstieg mit einbezogen, wenn ein Dekompressionsstopp erforderlich wird, so dass Dir keinesfalls der Sauerstoff ausgeht bevor Du wieder an der Oberfläche bist.

Die Akustische Aufstiegswarnung

Das Abschätzen der Aufstiegsgeschwindigkeit ist nicht immer ganz einfach. Gerade für Beginner oder bei eingeschränkter Sicht wird die Geschwindigkeit mit der Du aufsteigst leicht falsch eingeschätzt. Die akustische Aufstiegswarnung Deines Tauchcomputers warnt Dich daher, wenn Du schneller als 18 Meter pro Minute aufsteigst durch ein eindringliches akustisches Signal.

Der Sicherheitsstopp

Es gehört zum Standard, nach einem Tauchgang einen dreiminütigen Sicherheitsstopp in einer Tiefe von fünf Metern zu absolvieren. Der Tauchcomputer zeigt Dir an, wann Du diese Tiefe erreicht hast und startet automatisch einen dreiminütigen Countdown, dies meistens in Verbindung mit einem akustischen Signal oder einem Vibrationssignal zu Beginn und zum Ende des Countdowns.

Stickstoffsättigung bei Wiederholungstauchgängen

Eine ausgesprochen wichtige Option, wenn Du mehrere Tauchgänge am gleichen Tag durchführst. Der Tauchcomputer speichert hierzu die verbleibende Stickstoffsättigung und berechnet den Stickstoffabbau während Deiner Ruhephasen an der Oberfläche beziehungsweise an Land. Abhängig von diesen Berechnungen bestimmt der Tauchcomputer die Nullzeitgrenzen Deiner weiteren Tauchgänge und passt diese automatisch an.

Die Flugverbotszeit

Ein ebenfalls wichtiger Punkt, der von Anfängern oft nicht beachtet wird. Nach Deinem letzten Tauchgang solltest Du für mindestens 24 Stunden kein Flugzeug besteigen. Der im Flugzeug bestehende Druckunterschied kann in dieser Zeit nur begrenzt von Deinem Körper ausgeglichen werden, schafft er es nicht, drohen ernste gesundheitliche Konsequenzen wie beispielsweise die Dekompressionskrankheit. Der Tauchcomputer weist Dich auf diese Flugverbotszeit hin und zeigt Dir auch die verbleibende Zeit bis zum Ende dieser 24 Stunden-Phase an.

Kompass

Gerade in trüberen Gewässern ist es zuweilen sehr schwierig sich zu orientieren. Die üblichen Orientierungspunkte fallen weg, weil Du nur über eine eingeschränkte Sichtweite verfügst und auch das Sonnenlicht kommt nur schemenhaft bei Dir an. Um Dich in solchen Fällen noch gut orientieren zu können und die Richtung, in die Du Dich bewegst, festzustellen, brauchst Du einen Kompass.
Statt nun einen separaten Kompass mit Dir herumzutragen, kannst Du einfach den in Deinem Tauchcomputer integrierten digitalen Kompass nutzen. Diese sind in der Regel sehr genau und somit ausgesprochen zuverlässig. Du hast also jederzeit die optimale Orientierung und ein weiteres Plus in Sachen Sicherheit.

Logbuch und Datenschnittstelle

Eine ausgesprochen nützliche Funktion für Dich, wenn Du Dein eigenes Tauchverhalten genauer analysieren willst. Dein Tauchcomputer zeichnet während des Tauchgangs alle Bewegungen und Tiefen auf, auch die Dauer Deine Tauchgänge sowie deine Vitalfunktionen (abhängig vom der Geräteausstattung) beim Tauchen werden detailliert aufgezeichnet. Durch die PC-Schnittstelle kannst Du diese Daten dann auf Deinen Rechner übertragen und Dein persönliches Tauchprofil erstellen. So bist Du immer über Deine Leistungen und Fähigkeiten informiert, erkennst Fehler frühzeitig und kannst Deine Tauchfähigkeiten so immer weiter verbessern. Zusätzlich hast Du die Möglichkeit Dein Profil mit anderen Wassersportlern und Freizeittauchern zu vergleichen um auch hier weitere Möglichkeiten zur Optimierung Deiner Tauchgänge zu finden. Du findest im Internet diverse Taucherforen, in denen Du Dein Tauchprofil vorstellen und Dir dadurch zahlreiche Tipps und Ideen einholen kannst.

Displaybeleuchtung

Worauf Du auf jeden Fall achten solltest ist das Display und dessen Beleuchtung. Jede Anzeige muss auch ohne Beleuchtung deutlich lesbar sein und sich gut vom Hintergrund abheben. Sind die Lichtverhältnisse schlechter, beispielsweise im Wasser, dann muss die Beleuchtung des Ziffernfeldes leicht einzuschalten sein. Die Beleuchtung des Displays darf Dich dabei nicht blenden, muss jedoch trotzdem stark genug sein, so dass Du die Angaben im Display optimal lesen kannst. Hier wird im Allgemeinen eine auf LEDs basierende Anzeige als optimal empfunden, da Du bei dieser immer eine perfekte Darstellung aller Anzeigen vorfindest. Allerdings schlägt sich dieser Vorzug auch auf den Preis nieder, diese Geräte sind deutlich kostenintensiver als ein Tauchcomputer mit einer schlichten Hintergrundbeleuchtung.

Alarmsystem/Wecker

Klingt erstmal witzig, wozu braucht jemand unter Wasser einen Wecker? Tatsächlich ist aber ein Alarm beim Erreichen einer Grenze gemeint, die Du selbst bestimmt hast. Das kann eine zeitliche Grenze sein, wenn Du zum Beispiel nur eine Stunde tauchen willst, weil Du im Anschluss einen Termin hast oder verabredet bist. Die Zeit vergeht unter Wasser deutlich schneller als an der Oberfläche. Du kannst aber auch eine bestimmte Tiefe einstellen, bei deren Erreichen Du von Deinem Tauchcomputer informiert werden willst. Eine äußerst sinnvolle Funktion, wenn Du Dekompressionsstopps vermeiden willst. Der Alarm kann dabei akustischer Art sein, meist wird ein unüberhörbarer schriller Ton abgegeben den Du auch unter Wasser deutlich wahrnimmst, doch auch ein Vibrationsalarm ist möglich.

Qualitätsmerkmale eines Tauchcomputers

Die maximale Tiefe – Dein Tauchcomputer sollte mindestens für eine Tauchtiefe bis 100 Meter geeignet sein. Wird bei dem Gerät keine Angabe über die maximale Tauchtiefe gemacht, lass die Finger davon.

Regulierbare Höheneinstellung – Besonders bei Tauchgängen in höheren Lagen (zum Beispiel in einem Bergsee) brauchst Du die Möglichkeit die Höhenverhältnisse zu ändern. Das Gerät geht sonst immer von einem Start in Meeresspiegelhöhe aus, da der Druck in höher gelegenen Gewässern jedoch niedriger Ausfällt, kann es bei Deinem Tauchcomputer zu fehlerhaften Berechnungen und falschen Daten kommen.

Hochwertiges Material – Achte darauf, dass der Tauchcomputer über ein robustes Armband mit einem Metallverschloss verfügt. Gerade wenn Du Dich unter Wasser des Öfteren in der Nähe von Felsen aufhältst oder Wracktauchen betreibst, kann es passieren, dass Du mit dem Armband hängen bleibst. Wenn es dann reißt, ist der Tauchcomputer oftmals verloren und Du musst ohne technische Unterstützung auftauchen. Vor allem wenn Dekompressionsstopps erforderlich sind, ist das hochgefährlich.

Nutzbar für Luft- oder Nitrox-Tauchgänge – Als intensiver Taucher wirst Du früher oder später auch in tiefere Gewässer tauchen wollen, welche die 40 Meter Grenze unterschreiten. Dies macht den Einsatz von Nitroxgas erforderlich. Solltest Du also vorhaben, irgendwann einmal zum Tieftauchen überzugehen, solltest Du Dir gleich einen Tauchcomputer zulegen, der sowohl für das Lufttauchen, als auch für Tauchgänge mit Nitroxgas geeignet ist.

Aufbewahrung und Pflege – Leg Dir beim Kauf Deines Tauchcomputers auch gleich einem passenden Aufbewahrungsbehälter und einige Pflegeproduckte zu. Die richtige Aufbewahrung ist außerordentlich wichtig, vor allem wenn Du das Gerät später in größeren Tiefen nutzen willst. Jeder kleine Kratzer auf dem Display schwächt die Stabilität des Materials und hat direkten Einfluss auf die maximale Tauchtiefe. Zusätzlich solltest Du alle Außenflächen mit den dafür geeigneten Pflegemittel behandeln, wenn das Gerät im Einsatz war. Salzwasser greift die Kunststoffflächen an, wodurch diese unansehnlich und porös werden können. Mit der richtigen Pflege hingegen wirst Du sehr lange Freude an Deinem Tauchcomputer haben.

Welche Art von Tauchcomputer ist für mich geeignet?

Neben den technischen Funktionen spielt auch der Tragekomfort eine wichtige Rolle bei der Wahl Deines Tauchcomputers. Nicht jedem liegt es, während des Tauchgangs seinen Tauchcomputer direkt am Handgelenk zu tragen, daher ist dieses wichtige Utensil auch zum Anheften an eine Taucherweste erhältlich. Ebenso kannst Du die meisten Geräte auch am Oberarm befestigen, das sieht etwas cooler aus, macht jedoch das Ablesen deutlich schwieriger. Die einfachste und praktische Lösung ist daher immer noch der Tauchcomputer am Handgelenk.

Das Gerät für das Handgelenk wird dabei wie eine einfache Armbanduhr umgeschnallt und mit dem Verschluss am Armband befestigt. Dabei solltest Du den Verschluss nicht zu eng schließen, ein zu enges Armband beeinflusst die Blutzirkulation. Es sollte gerade eng genug sein, so dass Du die Taucheruhr noch etwas bewegen kannst. Stelle sicher, dass der Verschluss richtig verriegelt ist, ein im Wasser verlorener Tauchcomputer ist ein erhebliches Ärgernis und die Chancen sie wiederzuerlangen stehen eher schlecht.

Für die Anbringung am Oberarm wird normalerweise ein flexibler und hautfreundlicher Gummizug verwendet. Allerdings raten wir von dieser Variante ab, denn sie ist schlichtweg unpraktisch. Du wirst immer Probleme haben den Tauchcomputer abzulesen und wirklich fest sitzen wird das Gerät auch nie. Auch wenn es schick ausschaut, Du bist auf einem Tauchgang und nicht auf einer Modenschau, daher solltest Du immer den praktischen Nutzen an die erste Stelle setzen und den optischen Eindruck vernachlässigen.

Der Tauchcomputer für die Weste ist in den meisten Fällen ein Zubehörteil zu einer bestimmten Taucherweste, welches entweder schon zum Lieferumfang gehört oder entsprechend nachgerüstet werden kann. Diese Variante wird oft genutzt, wenn über den Tauchcomputer auch der Sauerstoffgehalt Deiner Flaschen kontrolliert wird und Dein Gerät über eine Luftintegration mit Schlauchanschluss verfügt. Diese Technik ist zwar nicht mehr aktuell aber dennoch weit verbreitet. Dein Tauchcomputer ist hier über einen Schlauch direkt mit einen Atemflaschen oder Deinem Atemgerät verbunden und prüft somit permanent den Sauerstoffgehalt.

Wenn nun der Tauchcomputer an Deinem Handgelenk angebracht wäre, würde Dich die Schlauchverbindung permanent bei Deinen Bewegungen behindern. Daher ist hier das Anbringen an der Weste die bessere Lösung. Die Tauchweste findet vor allem bei längeren Tauchgängen in tiefe Gewässer großen Zuspruch, das sie mit zahlreichen weiteren Utensilien bestückt werden kann (wie beispielsweise eine Taschenlampe, Werkzeug oder Messer) und Du zusätzlich die Möglichkeit hast, kleiner Funde in ihr zu verstauen.

Ein wichtiger Punkt, den Du bei der Wahl Deines Tauchcomputers unbedingt beachten solltest, ist die Stromversorgung. Dabei hast Du die Wahl eines Geräts mit einem wiederaufladbaren Akku und einem batteriebetriebenen Computer. Die meisten Geräte verfügen über eine Stromversorgung via Batterie, die Leistungsabgabe reicht dabei je nach Tauchcomputer für 40 bis über 100 Tauchgänge. Dennoch solltest Du den Ladestand der Batterie regelmäßig prüfen und sie frühzeitig austauschen, um gefährliche Situationen im Wasser zu vermeiden. Oftmals wird vom Hersteller gefordert, dass Du Deinen Tauchcomputer einschickst um die Stromversorgung zu erneuern, da hierzu das Gehäuse geöffnet und nach dem Batteriewechsel wieder wasserdicht verschlossen werden muss. Achte daher beim Kauf Deines Dekompressionscomputers darauf, dass Du die Batterie selber wechseln kannst, da der Austausch beim Hersteller recht teuer werden kann.

Bei Tauchgeräten, welche mit einem Akku ausgestattet sind, reicht die Leistungsabgabe oftmals nur für ein paar Tauchgänge. Mehr ist auch nicht erforderlich, da Du den Akku ja jederzeit wieder aufladen kannst. Das Aufladen erfolgt dann meistens über ein spezielles Aufladekabel, welches zum Lieferumfang gehört. Ideal sind in diesem Fall Geräte, welche sich über einen genormten Micro-USB Anschluss aufladen lassen, diese kannst Du mit dem entsprechenden Kabel an jedem aktiven USB Anschluss anschließen.

Tauchcomputer mit oder ohne Luftintegration?

Grundlegend hast Du beim Kauf Deines ersten Tauchcomputers die Wahl zwischen einem Gerät mit oder ohne Luftintegration. Gerade für einen Neuling ist diese Frage äußerst schwierig.
Zweifelsohne ist ein Tauchcomputer mit Luftintegration um einiges sicherer als ein Gerät ohne diesen Vorzug. Daher lautet die grundlegende Empfehlung an jeden Anfänger sich eben ein solches Gerät zuzulegen. Was viele vom Kauf dieser Variante abschreckt, ist der Preis. Ein Dekompressionscomputer mit Luftintegration ist um einiges kostspieliger als ein Gerät, bei welchen die verbleibende Luft ausschließlich über den integrierten Rechner aufgrund der bisherigen Tauchzeit und Tauchtiefe ermittelt wird.

Diese Version ist zwar keineswegs unsicher aber eben bei weitem nicht so genau als bei einem Computer mit Luftintegration. Oftmals will sich der Nutzer erstmal mit dem Tauchen selbst beschäftigen und prüfen ob es ihm auf Dauer liegt, bevor er hier eine größere Investition tätigt. In diesem Fall bleibt dann nur der Kauf eines Tauchcomputers ohne Luftintegration und den regelmäßigen prüfenden Blick auf die Druckanzeige der Sauerstoffflaschen.

Entscheidest Du Dich allerdings für einen Dekompressionscomputer mit Luftintegration, dann solltest Du definitiv direkt ein Gerät wählen, bei welchen die Luft nicht mehr über eine Schlauchverbindung durchgeführt wird. Bei modernen Geräten erfolgt die Prüfung der Luftverhältnisse heute über ein an der Sauerstoffflasche angebrachtes Prüfgerät, die ermittelten Daten werden dann via Funkverbindung an Deinen Tauchcomputer gesendet. Dieser Version ist deutlich bequemer, da Du hier Deinen Tauchcomputer direkt am Handgelenk tragen kannst ohne dass Dir ständig ein Schlauch im Weg ist. Die Anschaffungskosten hierfür liegen zwar etwas höher, allerdings wird das durch die den deutlich höheren Sicherheitsfaktor und die höhere Bewegungsfreiheit mehr als nur ausgeglichen.

Das Tauchcomputer Fazit

Wie in allen technischen Bereichen wird auch die Sparte der Tauchcomputer in den letzten Jahren immer mehr durch Billigware aus fernöstlichen Gefilden überschwemmt. Diese Produkte machen auf den ersten Blick oftmals den Eindruck, sie könnten mit den teuren Markenartikeln Schritt halten. Tatsache ist aber, dass diese Waren in den meisten Fällen nur billige Nachbauten sind, die nicht einmal ansatzweise an die Leistungsfähigkeit der Originale heranreichen. Das Material ist von minderer Qualität und die Funktionen sind in der Regel extrem ungenau. Oftmals versagen dieser Geräte schon bei geringen Tauchtiefen, weil beim Zusammenbau wichtige Regeln missachtet und auf hochwertige, robuste Materialien verzichtet wurde.

Während bei anderen Produkten wie MP3 Player, Mixer oder Uhren gewisse Abstriche bei der Qualität noch hinnehmbar sind, raten wir Dir bei einem so spezifischen Produkt wie dem Tauchcomputer definitiv davon ab, an der falschen Stelle zu sparen. Bist Du erstmal unter Wasser, kann eine Fehlfunktion oder gar ein Ausfall Deines Dekompressionscomputers lebensbedrohliche Folgen haben. Doch auch wenn alles glatt geht und das Gerät nur ausfällt, hast Du das Geld dafür verloren, den ein Ersatzgerät oder Ersatzteile wirst Du kaum bekommen. Oftmals sind die angeblichen Herstellerfirmen gar nicht existent.

Daher verzichte bitte beim Kauf eines Tauchcomputers darauf, Kosten sparen zu wollen. Langfristig wird es mit einem Markenprodukt erheblich günstiger und ganz bestimmt sicherer.

Tauchcomputer Kaufratgeber und Empfehlung 2017
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