Schnorchelmaske oder Taucherbrille – was für wen?

Die sieben Weltmeere haben eine unglaubliche Aussicht zu bieten und genau das ist ein Grund, wieso immer mehr hier tauchen möchten. Die Korallen, das Riff und die dortige Tierwelt sind so einzigartig, dass es unwahrscheinlich wichtig ist, sich wahlweise für eine Schnorchelmaske oder Taucherbrille zu entscheiden. Hier muss natürlich über die Vor- und Nachteile gesprochen werden, um deren Funktionsweise für die eigenen Bedürfnisse besser verstehen zu lernen, aber dann steht dem zukünftigen Tauchgang im Meer nichts mehr im Wege.

Schnorchelmaske oder Taucherbrille

Die klassische Taucherbrille mag im Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem ersten Blick überzeugen, aber auch im Bezug auf den klaren Meeresblick? Hier unterscheiden sich die sogenannten Vollgesichtsmasken nämlich eindeutig von den Taucherbrillen, sodass wir gerne mal auf die Vorteile oder etwaige Nachteile näher eingehen wollen, damit dem zukünftigen klaren Meeresblick nichts mehr im Wege steht. Denn auch Einsteiger sollen die Schönheit des Ozeans entdecken dürfen, was natürlich nur dann möglich ist, wenn man die Unterschiede der Schnorchelmaske und Taucherbrille kennt.

Was spricht für die Schnorchelmaske /Vollgesichtsmaske

Insbesondere das breitere Gesichtsfeld bei einer Vollgesichtsmaske ermöglicht es, einen sehr guten Blick unter Wasser zu genießen. Das dürfte auch sicher der erste Aspekt sein, der als positiv an dieser Stelle zu bewerten ist. Gleichzeitig fällt den meisten Menschen das Atmen unter der Schnorchelmaske viel leichter, weil die Atmung über den Mund und über die Nase wieder möglich ist, wo der Schnorchel fest an der Maske integriert ist. Das war bei den älteren Modellen oder einer Taucherbrille mit separiertem Schnorchel nicht denkbar! Ein weiterer Vorzug an der Vollgesichtsmaske ist der dauerhaft klare Durchblick. Denn in den meisten Vollgesichtsmasken zirkuliert die Atemluft einfach im unteren Teil der Maske, sodass im oberen Teil mit dem eigentlichen Visier keinerlei Konfrontation möglich ist, um eine beschlagene Scheibe zu vermeiden. Insgesamt ergeben sich an der Schnorchelmaske folgende Vorteile, die in jedem Fall die klassische Taucherbrille verdrängen:

  • Atmung
  • Großes Sichtfeld
  • Maske und Schnorchel in einem
  • Kein beschlagen der Gesichtsmaske

Eine Vollgesichtsmaske macht sich im Meer aufgrund der praktischen Handhabung besonders gut und sorgt neben dem klaren Durchblick dazu noch für eine verbesserte Atmung. Dass diese daher in die engere Auswahl für den Meeresblick kommen sollte, erklärt sich hoffentlich von selbst. Dieser Schnorchelmaske Test zeigt, worauf es ankommt.

Was spricht für die Taucherbrille

Bei einer Taucherbrille fällt vor allem auf, dass sie sehr preiswert ist im Gegensatz zu den Vollgesichtsmasken. Allerdings ist es eben auch nur eine Taucherbrille, deren Gesichtsfeld auf den Augen beschränkt ist und je nach Qualität häufig Wasser im inneren aufweist. Dazu kommt, dass der Schnorchel separiert geordert werden müsste oder man sich für ein entsprechendes Taucherbrillen- und Schnorchelset entscheidet. Dennoch ist die gute Handhabung wie bei der Vollgesichtsmaske hier nicht gegeben, sodass maximal der günstige Preis zum Vorschein kommt. Natürlich ist auch die handliche Taucherbrille praktisch anzuwenden, wenn es sich um einfache Schwimmrunden im Bad handelt, aber nicht für den 180° Meeresblick.

Fazit

Die Taucherbrille sollte eher dazu dienlich sein, im Schwimmbad für eine leicht verbesserte Sicht zu sorgen sowie dazu beizutragen, je nach Modell und Qualität, dass die Augen nicht durch Chlor oder Salzwasser gereizt werden. Jedoch eignet sich diese nicht für den Ausflug zum Meer, wo es um lange Schnorcheltouren geht, um die Aussicht unter Wasser genießen zu können. Hier muss in jedem Fall das qualitativ hochwertigere Modell in Form der Vollgesichtsmaske zum Einsatz kommen. Dank der verbesserten Atmung und Handhabung sowie Weitsicht garantiert die Schnorchelmaske einen unvergesslichen Blick in die sieben Weltmeere.