Wie verdreckt sind die Meere wirklich

Bevor das Corona Problem kam, sprachen viele von Plastik, das in so ungeheuren Mengen im Meer schwimmt, das Meeresbewohner daran immer qualvoll starben. Doch wieviel ist dran, an dem Plastik im Meer?

Interessant ist zunächst, dass es dazu viele Fake-Bilder gab. Wer erinnert sich nicht an die Aufnahmen vom Wal, der mit Plastik vollgefüllt war. Wir alle waren entsetzt. Ein Horror. Doch dieses Bild war ein reiner Fake. Mittlerweile haben viele Firmen und Vereine den Umweltschutz als gutes Geschäft entdeckt. Gearbeitet wird mit allen Methoden. Der Schutz der Meere steht dabei leider nicht wirklich im Vordergrund. Zumindest beim Plastik wird das sichtbar. Denn erstaunlicherweise weiß niemand, wie groß oder klein das Problem ist. Studien und wissenschaftliche Untersuchungen fanden bis heute dazu nicht statt.

Plastik ein Problem

Dieser Punkt lässt sich nicht wirklich beantworten. Wir wissen bisher nur, dass es gewisse Gebiete gibt, in denen schwerpunktmäßig zu viel Plastik vorkommt, das sich unter Umständen über weite Meeresteile verteilen kann. Auch die bekannte Aktivistin Greta Thunberg kann dazu keine Angaben machen, obwohl sie die Verschmutzung der Meere immer wieder ins Gespräch bringt.

Geht es ums Plastik, scheint es vor allem um subjektive Empfindungen zu gehen. Mittlerweile sind die Interessen der Firmen und Vereine so weit verwogen, dass der Schutz der Meere nur noch ein Mittel zum Zweck ist.

Fukushima

Dennoch gibt es weit größere Probleme. Das Plastik Problem ist eins der kleineren, aber erstaunlicherweise wird es am häufigsten thematisier. Ebenso wie das Unglück in Fukushima, das zu einer Verseuchung der Meere geführt hat. Auch hierzu gibt es sehr unterschiedliche Stimmen. Einige sagen sogar, dass ein Drittel der Weltmeere betroffen sei. Doch stimmt das wirklich?

Nein. Auch Fukushima konnte den Weltmeeren wenig anhaben. Nach über acht Jahren ist das Cäsium-137 bzw. -134 nur noch in geringen Spuren zu finden. Aus 1.000 Tanks sickerten fast 800.000 kontaminierte Wasser ins Meer. Eine enorme Menge, doch in Anbetracht der Größe der Ozeane, fällt diese Menge nicht einmal prozentual ins Gewicht. 800.000 Liter sind 860 m³, die sich auf 696 Mio km³ verteilen.

Auch die Fische sind dafür bestes Beispiel. Nach der Katastrophe lagen die radioaktiven Werte rund um Fukushima bei den Fischen bei 3 Prozent über dem natürlichen Wert der Hintergrundstrahlung. Tatsächlich hatte das Unglück also keinen wesentlichen Einfluss auf die Verschmutzung der Weltmeere.

Wassersport bedenkenlos möglich

Die Meere sind verschmutzt, das lässt sich nicht abstreiten. Das größte Problem sind aber Pestizide, Dünger und Chemikalien, die in unseren Meeren landen. Dazu kommen die Überfischung und die Erwärmung, das eigentlichen Problem.

Doch was bedeutet das für den Wassersport an der Küste oder auf dem offenen Meer? Auf dem offenen Meer spielt das alles in der Regel kaum eine Rolle. An der Küste gibt es hier und da Streifen, die wesentlich mehr verschmutzt sind als andere, der Wassersport selber ist aber nicht gefährdet.

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